UVA Software für Österreich: die Umsatzsteuervoranmeldung vorbereiten, nicht automatisch senden

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) ist für die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich ein monatlicher oder quartalsweiser Fixpunkt - und für viele der Moment, in dem sich zeigt, ob die Buchhaltung das Jahr über sauber gepflegt wurde. Eine gute UVA Software nimmt Ihnen die Rechenarbeit ab, ohne Ihnen die Kontrolle über den Versand aus der Hand zu nehmen. WDI Billing ist genau dafür gebaut: für Österreich, mit USt 20 %, 10 % und 13 %, mit korrektem E/A-Rechnung-Ansatz und mit einem FinanzOnline-Export, den erst Sie selbst auslösen.

Was ist die UVA und wer muss sie abgeben?

Die UVA meldet dem Finanzamt die im jeweiligen Voranmeldungszeitraum angefallene Umsatzsteuer und die abziehbare Vorsteuer über FinanzOnline - in Österreich der zentrale Kanal, nicht das deutsche ELSTER-System. Wer die UVA abgeben muss und in welchem Rhythmus, hängt vom Vorjahresumsatz und vom Unternehmensstatus ab; Kleinunternehmer im Sinne von §6 Abs 1 Z 27 UStG sind unter der geltenden Grenze in der Regel unecht steuerbefreit und von der laufenden UVA-Pflicht ausgenommen. Genau deshalb ist es wichtig, dass eine Software Ihren Status kennt, statt pauschal jede Rechnung mit USt zu belegen.

So funktioniert der Prepare-Modus bei der UVA

WDI Billing arbeitet mit drei Modi: Records, Prepare und File. Im Alltag läuft alles im Records-Modus - Belege, Rechnungen und Ausgaben werden erfasst, kategorisiert und der USt-Satz automatisch zugeordnet. Erst wenn der Voranmeldungszeitraum endet, wechseln Sie aktiv in den Prepare-Modus: Die Software errechnet die UVA-Werte aus Ihren tatsächlichen Daten und legt Ihnen einen fertigen Entwurf vor. Nichts wird automatisch an FinanzOnline übermittelt - Sie prüfen die Zahlen, und erst mit Ihrer bewussten Freigabe im File-Modus wird der Export erzeugt. Ihre Bücher bleiben bis zu diesem Klick vollständig bei Ihnen.

Dieser Unterschied ist kein Detail. Viele Buchhaltungstools aus dem deutschen Markt sind auf automatisierte Übermittlung an Behörden ausgelegt - ein Modell, das in Österreich weder verlangt noch von vielen EPU und Kleinunternehmern gewünscht wird. WDI Billing dreht das um: Sie behalten die Entscheidungshoheit, die Software liefert die Vorarbeit.

USt 20 %, 10 % und 13 % - automatisch korrekt

Die österreichischen Umsatzsteuersätze unterscheiden sich in Struktur und Anwendung von anderen Märkten: 20 % Normalsatz, 10 % ermäßigter Satz und 13 % für bestimmte Leistungen wie kulturelle Angebote oder Beherbergung. WDI Billing ordnet jeder Position automatisch den richtigen Satz zu, rechnet die Vorsteuer korrekt gegen und bereitet die Summen so auf, dass sie direkt in die UVA-Kennzahlen einfließen können - ohne manuelles Nachrechnen in einer Tabelle.

FinanzOnline-Export: der Auslöser für den Versand

Der FinanzOnline-Export ist in WDI Billing bewusst als eigener, expliziter Schritt gestaltet. Sie sehen den fertigen UVA-Entwurf, können Positionen prüfen, Belege nachvollziehen und erst dann den Export für FinanzOnline erzeugen. Für die laufende Buchhaltung heißt das: E/A-Rechnung-Auswertungen, Belegerfassung und Rechnungsstellung passieren das ganze Jahr über in Ihrer eigenen Umgebung - der Kontakt zur Behörde entsteht erst punktuell, zum Zeitpunkt der Einreichung, und zwar von Ihnen gesteuert.

E/A-Rechnung und UVA im Zusammenspiel

Für die meisten EPU, Neue Selbstständige und kleinen GmbH in Österreich ist die laufende Grundlage die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung - in Österreich immer E/A-Rechnung genannt, nie „EÜR". WDI Billing führt Einnahmen und Ausgaben so, dass daraus sowohl die E/A-Rechnung fürs Jahr als auch die einzelnen UVA-Zeiträume konsistent hervorgehen. Sie erfassen einmal - Rechnung, Beleg, Zahlung - und die Software leitet daraus sowohl die laufende UVA-Vorbereitung als auch die Jahresübersicht ab, ohne doppelte Datenpflege.

Kleinunternehmer: UVA-frei bis zur Grenze

Liegt Ihr Jahresumsatz unter der Kleinunternehmergrenze von 55.000 € brutto, greift in der Regel die Steuerbefreiung nach §6 Abs 1 Z 27 UStG - der entsprechende Hinweis erscheint automatisch auf Ihren Rechnungen, und die laufende UVA-Pflicht entfällt. Seit der Reform ist die Grenze als Bruttowert zu verstehen und enthält eine Toleranzmarge von 10 %: Wird die Grenze innerhalb eines Jahres überschritten, bleibt die Befreiung bis 60.500 € brutto erhalten, solange die Überschreitung diese 10 % nicht übersteigt - erst ein nachhaltiges Überschreiten darüber hinaus führt rückwirkend zum Verlust der Kleinunternehmerregelung. WDI Billing erkennt Ihren Status und passt USt-Ausweis und Rechnungstexte entsprechend an, sodass Sie nicht versehentlich Umsatzsteuer ausweisen, die Sie gar nicht abführen dürfen. Mehr dazu im Ratgeber zur Kleinunternehmerregelung.

Vom UVA-Entwurf zum Steuerberater: BMD/RZL-Export

Auch wenn Sie die UVA selbst über FinanzOnline einreichen, landen die Jahreszahlen meist bei Ihrer Steuerberatungskanzlei. WDI Billing exportiert Ihre Daten sauber im BMD- oder RZL-Format - den in Österreich gängigen Kanzleisystemen - und eben ausdrücklich nicht im deutschen DATEV-Format, das in vielen anderen Tools als einzige Option hinterlegt ist. Details dazu finden Sie auf der Seite zum BMD/RZL-Export.

UVA-Vorbereitung als Teil Ihrer Buchhaltung

Die UVA-Software ist bei WDI Billing kein isoliertes Steuermodul, sondern Teil der laufenden Buchhaltungssoftware für Österreich. Rechnungen, Belegerfassung und UVA-Vorbereitung greifen auf dieselben Daten zu - das reduziert Fehlerquellen und erspart Ihnen die doppelte Pflege in separaten Tools. Wer speziell als Ein-Personen-Unternehmen unterwegs ist, findet auf der Seite Buchhaltungssoftware für EPU die passende Einordnung für den eigenen Alltag.

Monatlich, quartalsweise - die Fristen im Blick

Ob Sie die UVA monatlich oder quartalsweise einreichen, hängt von Ihrem Vorjahresumsatz ab; unterhalb bestimmter Schwellen ist auch eine dauerhafte Befreiung von der UVA-Pflicht möglich, wenn die Vorauszahlung gering ausfällt. WDI Billing merkt sich Ihren Rhythmus und erinnert Sie rechtzeitig vor Ende des jeweiligen Voranmeldungszeitraums, sodass Sie den Prepare-Entwurf in Ruhe prüfen können, statt kurz vor der Frist zu rechnen.

Häufige Fragen zur UVA-Software

Sendet die Software die UVA automatisch an FinanzOnline?
Nein. WDI Billing erstellt den fertigen Entwurf und den passenden Export, den Versand über FinanzOnline lösen ausschließlich Sie selbst aus.

Muss ich als Kleinunternehmer überhaupt eine UVA abgeben?
Solange Sie unter der Kleinunternehmergrenze bleiben und die Befreiung nach §6 Abs 1 Z 27 UStG in Anspruch nehmen, entfällt die laufende UVA-Pflicht in der Regel. Details dazu finden Sie im Ratgeber zur Kleinunternehmerregelung.

Wie hängen E/A-Rechnung und UVA zusammen?
Die UVA bildet die laufenden Umsatzsteuer- und Vorsteuerbeträge quartalsweise oder monatlich ab, die E/A-Rechnung fasst Einnahmen und Ausgaben für das ganze Jahr zusammen. Beides speist sich in WDI Billing aus denselben erfassten Belegen und Rechnungen - mehr dazu im Ratgeber zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

Kann meine Steuerberatungskanzlei die Daten direkt übernehmen?
Ja, über den BMD- oder RZL-Export, nicht über DATEV - passend zu den in Österreich gängigen Kanzleisystemen.

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