BMD Export und RZL Schnittstelle: die Kanzlei-Ubergabe, die wirklich passt
Wer in Osterreich ein Einzelunternehmen, eine Neue Selbststandigkeit oder eine kleine GmbH fuhrt, kennt das Problem: Die eigene Buchhaltungssoftware rechnet sauber, aber sobald die Unterlagen an die Steuerberatungskanzlei gehen, beginnt das Nachbessern. Viele Tools am Markt sind fur den deutschen Markt gebaut und liefern nur einen DATEV-Export - fur eine osterreichische Kanzlei, die mit BMD oder RZL arbeitet, ist das ein Umweg mit Fehlerpotenzial. WDI Billing liefert den BMD Export und die passende RZL Schnittstelle direkt, ohne Konvertierung, ohne Formatbruch und ohne dass Ihre Daten durch ein drittes System laufen mussen.
Das ist kein Nebendetail. Fur EPU, Kleinunternehmer und kleine GmbH bedeutet ein passender Export weniger Ruckfragen, weniger Nacharbeit und eine Kanzleirechnung, die nicht durch manuelle Korrekturen aufgeblaht wird. Und es bedeutet: Ihre Bucher bleiben Ihre - Sie entscheiden, was, wann und in welchem Format an die Kanzlei geht.
Warum BMD und RZL - und ausdrucklich nicht DATEV
DATEV ist das Standardformat deutscher Kanzleisoftware. In Osterreich arbeiten die meisten Steuerberatungskanzleien jedoch mit BMD oder RZL - zwei am osterreichischen Markt entwickelte Systeme mit eigener Kontenlogik, eigenen Belegfeldern und eigener Struktur fur die Ubergabe an die Buchhaltung. Ein Tool, das nur DATEV kann, zwingt Ihre Kanzlei entweder zu einer manuellen Nacherfassung oder zu einer Fremdkonvertierung, bei der Details verloren gehen: Steuerschlusselzuordnung, Kostenstellen, UID-Verknupfungen.
WDI Billing wurde fur Osterreich gebaut, nicht aus einem deutschen Produkt adaptiert. Der BMD Export und die RZL Schnittstelle sind deshalb keine nachtraglich aufgesetzten Konverter, sondern bilden die osterreichische Kontenlogik von Anfang an ab - inklusive USt 20%, 10% und 13%, inklusive der Zuordnung nach §11 UStG und inklusive der korrekten Kennzeichnung von Kleinunternehmer-Belegen nach §6 Abs 1 Z 27 UStG.
Wie der Export in der Praxis funktioniert
WDI Billing arbeitet nach dem Prinzip der drei Modi: Records, Prepare und File - mit Prepare als Standardeinstellung. Das heisst konkret: Ihre Rechnungen, Ausgabenbelege und die laufende E/A-Rechnung werden fortlaufend erfasst und vorbereitet, aber nichts wird automatisch an eine Behorde oder an die Kanzlei ubermittelt. Sie druken auf Export - erst dann verlasst etwas Ihr Konto.
Der Exportvorgang selbst ist einfach:
- Zeitraum auswahlen (Monat, Quartal oder individuell)
- Format wahlen: BMD-Exportdatei oder RZL-Schnittstellenformat
- Belege und Rechnungen werden automatisch den richtigen Kontenklassen zugeordnet
- Export herunterladen oder direkt an den freigegebenen Kanzleizugang ubergeben
Weil die Belegerfassung bereits mit den korrekten Pflichtangaben nach §11 UStG arbeitet - Leistungsbeschreibung, UID-Nummer, Steuersatz, Ausstellungsdatum - muss die Kanzlei am anderen Ende nicht nachfragen, was gemeint war. Das spart auf beiden Seiten Zeit.
UVA-Vorbereitung und FinanzOnline im Blick
Der BMD- und RZL-Export ist eng mit der Umsatzsteuervoranmeldung verknupft. WDI Billing bereitet die Werte fur die UVA laufend vor, sodass die Ubergabe an FinanzOnline - egal ob durch Sie selbst oder durch Ihre Kanzlei - auf bereits geprufter Datenbasis erfolgt. Auch hier gilt Prepare vor File: Die Zahlen stehen bereit, aber die Ubermittlung an FinanzOnline bleibt ein bewusster, separater Schritt. Nichts geht automatisch raus, nur weil ein Beleg erfasst wurde.
Das ist besonders fur Einnahmen-Ausgaben-Rechner relevant: Die E/A-Rechnung-Logik von WDI Billing sorgt dafur, dass Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben schon wahrend des Jahres korrekt zugeordnet sind - nicht erst beim Jahresabschluss durch die Kanzlei nachtraglich sortiert werden mussen.
Fur Steuerberater: Zugriff statt Konkurrenz
WDI Billing ist kein Ersatz fur Kanzleisoftware und will es auch nicht sein. Stattdessen bekommt Ihre Steuerberatungskanzlei auf Wunsch einen abgestuften, jederzeit widerrufbaren Zugang ("Break-Glass-Zugriff") zu genau den Daten, die fur den BMD- oder RZL-Export benotigt werden - nicht mehr. Sie behalten die Kontrolle daruber, wer wann worauf zugreift, und die Kanzlei bekommt exportfertige, saubere Daten statt eingescannter Zettel.
Mehr Details zur Kanzlei-Anbindung finden Sie auf der Seite Steuerberater-Zugang fur Osterreich.
Belegqualitat vor dem Export sichern
Ein sauberer BMD- oder RZL-Export ist nur so gut wie die Belege, die davor erfasst wurden. Fehlende UID-Nummern, falsche Steuersatze oder unvollstandige Leistungsbeschreibungen fuhren zu Ruckfragen der Kanzlei - und im schlimmsten Fall zu Problemen bei einer spateren Prufung nach der BAO. WDI Billing pruft Rechnungen und Belege deshalb schon bei der Erfassung auf die osterreichischen Pflichtangaben nach §11 UStG und markiert fehlende Felder, bevor der Export erstellt wird.
Fur Kleinunternehmer nach der Kleinunternehmergrenze von €55.000 brutto - seit der Reform inklusive einer Toleranzmarge von 10 % im laufenden Jahr, sodass die Befreiung erst bei nachhaltiger Uberschreitung ruckwirkend entfallt - wird der Hinweis nach §6 Abs 1 Z 27 UStG automatisch auf Rechnungen gesetzt und im Export entsprechend gekennzeichnet, sodass die Kanzlei sofort erkennt, dass keine USt ausgewiesen wurde.
BMD oder RZL - was fur Ihre Kanzlei zahlt
Nicht jede osterreichische Kanzlei arbeitet mit demselben System. Grossere Steuerberatungskanzleien und Wirtschaftstreuhander setzen haufig auf BMD, kleinere und mittlere Kanzleien oft auf RZL. Beide Systeme haben unterschiedliche Feldstrukturen, unterschiedliche Kontenrahmen und unterschiedliche Anforderungen an Belegnummern. WDI Billing fragt bei der Einrichtung einfach ab, mit welchem System Ihre Kanzlei arbeitet, und stellt den Export automatisch auf das passende Format um - Sie mussen nicht wissen, wie BMD-Kontenklassen oder RZL-Belegfelder im Detail aufgebaut sind.
Das gilt unabhangig davon, ob Sie als EPU oder Neue Selbststandige eine einfache E/A-Rechnung fuhren oder als kleine GmbH bilanzieren: Die Exportlogik pruft, welche Belegarten in Ihrem Konto vorkommen, und ordnet sie den jeweiligen BMD- oder RZL-Feldern korrekt zu, inklusive Kostenstellen, wenn diese in Ihrer Buchhaltung angelegt sind.
Elektronische Rechnungen und ebInterface im Export
Fur Auftrage mit offentlichen Auftraggebern ist die elektronische Rechnungslegung nach ebInterface seit 2014 verpflichtend. Rechnungen, die WDI Billing in diesem Format erstellt oder empfangt, werden ebenso wie klassische Papier- oder PDF-Belege in den BMD- oder RZL-Export ubernommen - Sie mussen B2G-Rechnungen nicht getrennt verwalten oder manuell nacherfassen. Die Kanzlei erhalt ein einheitliches Bild uber alle Belegarten hinweg, unabhangig davon, ob eine Rechnung klassisch oder als ebInterface-Datensatz entstanden ist.
Kein Lock-in, keine Uberraschungen
Ihre Daten gehoren Ihnen - nicht der Software. Der BMD Export und die RZL Schnittstelle sind jederzeit verfugbar, ohne separate Freischaltung pro Export und ohne versteckte Gebuhr pro Rechnung. Wenn Sie die Kanzlei wechseln oder das Format wechseln mussen, exportieren Sie einfach neu. Einen Uberblick uber alle Funktionen und die Preisgestaltung finden Sie auf der Preise-Seite, einen Gesamtuberblick uber alle Bausteine fur Osterreich auf der WDI Billing Osterreich Startseite.
Wenn Sie zusatzlich wissen mochten, wie die Umsatzsteuervoranmeldung selbst vorbereitet wird, lohnt sich ein Blick auf die Seite UVA Software.
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